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LasKumbia
Queers

Die energiegeladenen Frauen aus Argentinien bestechen seit über 10. Jahren mit ihrem unvergleichlich wunderbaren musikalischen Mix. Ihr neuestes Album „La oscuridad bailable“ ist gespickt mit Tropipunk Rythmen, die zwar der Cumbia nicht untreu werden aber merklich mehr Ausflüge in neue elektronische Sphären wagen. Thematisch ist das Album eine Gratwanderung zwischen persönlichen Themen und einer kritischen Anklage der neoliberalen Politik, die Argentinien derzeit eine weitere Wirtschafts- und damit soziale Krise beschert. 

„Die spektakulären Beats versprechen Veränderung, und zwar im hier und jetzt. Im schaukelnden Rhythmus der Cumbia bleibt dabei alles ausbalanciert und verführerisch.“

(Spex)

Von der Punkrockszene gelangweilt, beschlossen die Musikerinnen, einen ganz anderen Weg einzuschlagen und sich der Cumbia zu widmen. Was aus einer Bierlaune heraus entstand, führte im Sommer 2007 zur Gründung der Band. Ihre Umdeutung der lateinamerikanischen Herz- Schmerz Macho-Posen gepaart mit ihrem ureigenen wilden Party-Stil bezeichnen sie als 1000% Tropipunk, ein wilder Mix aus afrokubanischen und südamerikanischen Cumbia-Einflüssen, Queerness und Punk-Spirit, dem auch politische Botschaften nicht fehlen. Las Kumbia Queers schaffen es, bei jedem Konzert eine unvergleichliche Beziehung zu Ihrem Publikum aufzubauen, die Konzerte sind ein Geben und Nehmen, ein Moment grosser Befreitheit und Freude. Las Kumbia Queers haben in den letzten 10 Jahren unermüdlich in der ganzen Welt die Bühnen gerockt: In Lateinamerika wo sie „la ultima moda“ (der letzte Schrei) sind, aber auch auf europäischen Festivals wie dem TFF Rudolstadt, Juicy Beats, Fusion Festival, Afrika Karibik, Colours of Ostrava Festival (CZ), Festival Chico Tropico, Rio Babel (ESP), Festival Mundial, Milkshake Festival (NL), Caliente!, Festival de la Cité Lausanne (CH), Sumarscen, Urkult Festival (SWE), Boomtown (GB) und diverse mehr.

Frisch und tanzbar und wie immer mit jeder Menge Herzblut! 

Booking weltweit ausgenommen Lateinamerika.

Mal
Élevé

Im März, pünktlich zum „Lockdown“ hat Mal Élevé sein erstes Solo-Album „Résistance mondiale“ herausgebracht, das es auf Anhieb auf Platz 15 der deutschen Album Charts geschafft hat. Auch wenn die Release Tour auf Herbst 2021 verschoben werden musste: Die neuen Songs müssen auf die Bühne. Denn wie sollte der Ex-Frontsänger von Irie Révoltés besser zum „weltweiten Widerstand“ aufrufen als mit dem Mikrofon in der Hand und der geballten Faust in der Luft?

Wer den politischen Musiker und Aktivisten bereits live in Aktion erleben durfte, weiß: Mal Élevé gibt auf der Bühne alles – und definitiv keine Ruhe, bis der Saal bebt und der Schweiß von der Decke tropft. Seine Shows lassen ein einzigartiges Gemeinschaftsgefühl entstehen, das förmlich zu greifen ist. „Für mich bedeutet Résistance mondiale auch weltweite Solidarität“, sagt Mal Élevé, „denn wir können nur etwas verändern, wenn wir zusammenhalten.“ Seine eigene Mischung aus Dancehall, Reggae, Ska, Punk und Rap ist eine Kampfansage. Ohne Wenn und Aber fordern seine zumeist französischen und deutschen Lyrics zum globalen Protest gegen die unhaltbaren Missstände auf, unter denen allzu viele Menschen leiden. „Ich kämpfe für eine Welt ohne Grenzen, ohne Rassismus und ohne Ausbeutung“, erklärt Mal Élevé, was ihn antreibt. Nachdem er mit seiner ehemaligen Band Irie Révoltés über 500 Konzerte in mehr als 25 Ländern gespielt und die größten Festivals auf den Kopf gestellt hat, bricht er im Herbst 2021 zu seiner ersten Solo-Tour auf – fest entschlossen mit den Musiker*innen seiner neuen Live-Band die „Résistance mondiale“ zu starten.

NOMI
ELEKTRA

80-iger Jahre Sound trifft düsteren Techno – ein Ausbruch ins Unterbewusstsein – schön, unbeschönigt und melancholisch. Der von Nomi Elektra live mit analogen Hardware-Geräten produzierte Techno hat seinen eigenen melodiösen und zugleich dreckigen Großstadtsound. Melodien wie Farbspritzer auf rauem Beton.

Nomi Elektra ist eine junge Musikerin aus Berlin. Als Tochter eines Musikers war Musik immer ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Neben ihrem Soloprojekt spielt sie in den Bands „Nomi & Aino“ und „Gehirnfrost“, arbeitet zusammen mit Tänzer*innen der staatl. Ballettschule an einer Live-Techno + Tanzimpro-Performance und produziert Features mit verschiedenen Sänger*innen und Rapper*innen.
Musik ist für sie ein Kommunikationsmittel, mit dem sie sich mit unterschiedlichen Menschen, Kulturen und Themen austauschen und gemeinsame politische Messages an die Öffentlichkeit bringen kann.
In den verschiedenen Berliner Clubs wie Mensch Meier, About Blank, Eschschloraque, um nur einige zu nennen, fühlt sie sich wohl und versetzt die Menschen mit ihren Sets in Ekstase. Und auch Festivals wie das Artlake, Fusion oder die AT.Tension wollen sie als Live-Techno-Künstlerin nicht mehr missen.
In Kooperation mit ‚Guts Pie Earshot‘ und ihrem früheren Projekt ‚Aino Nomi‘ produzierte sie den Soundtrack zum Film „Deckname Jenny„. Die dazugehörige LP wurde am dem Leipziger Label „Major Label“ im März 2018 veröffentlicht.

Six
SixSeven

Fasten your seatbelts: Six Six Seven spielt verschiedene DJ Sets – zum einen eine krasse Bass Mischung aus Dubstep und sehr punkigem Drum n Bass – zum anderen eine Zeitreise durch die  40 jährige Punk-Rock-Geschichte. Beides funktioniert bei Partys oder Festivals, Open Airs oder in dunklen Kellerlöchern.

667 legt seit über 20 Jahren Musik auf, in selbstverwalteten Jugendzentren wie auf mittelgrossen Festivalbühnen, in der Kneipe oder auf Soli-Partys oder linken Demonstrationen. Um ein Set zu spielen ist ihm so gut wie kein Weg zu weit. Das Wichtigste ist, das die Veranstaltungen mit Herz und einer authentischen Mischung aus Subkultur, politischem Anspruch und jeder Menge Lust auf Bass und Bewegung organisiert sind.