CHOCOLATE
REMIX

Bunt, queer, provokant. Mit ihrem lesbian Reggaeton stellt Chocolate Remix die alt-Herr-gebrachten Inhalte des Reggaeton auf den Kopf, schlägt ihn mit Humor und seinen eigenen Waffen. Sexy aber nie sexistisch wandelt Chocolate Remix und ihre Crew jedes Festival, jeden Club in eine brodelnde, heiße Party.
2017 wurde sie von der BBC zu einer der 100 inspirierendsten und innovativsten Frauen der Welt gewählt und ist zusammen u.a. mit den Kumbia Queers Protagonistin in der argentinischen Musik-Dokumentation „Una banda de chicas“ (A girl’s band). Ihr Song ‚ni una menos‘ ist inzwischen zu einer der Hymnen der Frauenbewegung Argentiniens und darüber hinaus geworden.

Chocolate Remix ist das Reggaeton- und Urban Music-Soloprojekt der Produzentin, Rapperin, Sängerin und DJ Romina Bernardo. Es wurde 2013 mit dem Ziel gegründet, das sexistische Musikgenre Reggeton aus einer queeren und feministischen Perspektive zu beanspruchen. Chocoalte Remix macht sich den starken sexuellen Gehalt dieses Stils zunutze und erschafft ihn neu, indem sie Tabuthemen wie weibliche Lust und Sexualität aufgreift und zugleich auch auch Probleme anprangert, mit denen sich die LGBTTIQ-Gemeinschaft häufig konfrontiert ist, wie z.B. Diskriminierung, Zensur und Gewalt. Mit eloquenten und scharfen Texten, die sich auch der Satire und des Humors bedienen, taucht Chocolate Remix in die verschiedenen Stile des Reggaeton ein und mixt diese mit Cumbia, Funk Carioca, Dembow, Reggae, elektronischer Musik und anderen Genres um eine Botschaft mit starkem politischen und sozialen Inhalt zu vermitteln – Musik, die uns gleichzeitig zum Tanzen und Denken einlädt.

on stage: Chocolate Remix + DJ/Backing Vocal + 2 Tänzer*innen

In Frankreich und Italien arbeiten wir in Kooperation mit Sonica Vibes.

Shows 2018, 2019 – ein kleine Auswahl: Fusion Festival (GER-Lärz), Haus der Kulturen der Welt (GER-Berlin), Off The Radar Festival (GER-Negenharrie), Wutzrock Festival (GER-Hamburg), Rote Fabrik (CH-Zürich), Rössli (CH-Bern), Humbug (CH-Basel) …

Montecruzphoto

LasKumbia
Queers

Die energiegeladenen Frauen aus Argentinien bestechen seit über 10. Jahren mit ihrem unvergleichlich wunderbaren musikalischen Mix. Ihr neuestes Album „La oscuridad bailable“ ist gespickt mit Tropipunk Rythmen, die zwar der Cumbia nicht untreu werden aber merklich mehr Ausflüge in neue elektronische Sphären wagen. Thematisch ist das Album eine Gratwanderung zwischen persönlichen Themen und einer kritischen Anklage der neoliberalen Politik, die Argentinien derzeit eine weitere Wirtschafts- und damit soziale Krise beschert. 

„Die spektakulären Beats versprechen Veränderung, und zwar im hier und jetzt. Im schaukelnden Rhythmus der Cumbia bleibt dabei alles ausbalanciert und verführerisch.“

(Spex)

Von der Punkrockszene gelangweilt, beschlossen die Musikerinnen, einen ganz anderen Weg einzuschlagen und sich der Cumbia zu widmen. Was aus einer Bierlaune heraus entstand, führte im Sommer 2007 zur Gründung der Band. Ihre Umdeutung der lateinamerikanischen Herz- Schmerz Macho-Posen gepaart mit ihrem ureigenen wilden Party-Stil bezeichnen sie als 1000% Tropipunk, ein wilder Mix aus afrokubanischen und südamerikanischen Cumbia-Einflüssen, Queerness und Punk-Spirit, dem auch politische Botschaften nicht fehlen. Las Kumbia Queers schaffen es, bei jedem Konzert eine unvergleichliche Beziehung zu Ihrem Publikum aufzubauen, die Konzerte sind ein Geben und Nehmen, ein Moment grosser Befreitheit und Freude. Las Kumbia Queers haben in den letzten 10 Jahren unermüdlich in der ganzen Welt die Bühnen gerockt: In Lateinamerika wo sie „la ultima moda“ (der letzte Schrei) sind, aber auch auf europäischen Festivals wie dem TFF Rudolstadt, Juicy Beats, Fusion Festival, Afrika Karibik, Colours of Ostrava Festival (CZ), Festival Chico Tropico, Rio Babel (ESP), Festival Mundial, Milkshake Festival (NL), Caliente!, Festival de la Cité Lausanne (CH), Sumarscen, Urkult Festival (SWE), Boomtown (GB) und diverse mehr.

Frisch und tanzbar und wie immer mit jeder Menge Herzblut! 

Booking weltweit ausgenommen Lateinamerika.

www.montecruzfoto.org

Sara
Hebe

SARA HEBE ist eine der bemerkenswertesten argentinischen Rapperinnen.
Ihre Lyrics sind Gedichte der Stadt, des Kampfes, des Feminismus, der Ungleichheit, eine Kritik an den bestehenden Verhältnissen. Ihre Fähigkeit: diese roh und energisch, gleichzeitig mit Stil und Poesie zu rappen.

Musikalisch bricht sie mit ihrem Beatbastler Ramiro Jota die Grenzen zwischen Rap, Hip Hop, Dancehall, Reggae, Punk Rock und Cumbia auf, setzt sie neu zusammen und verbindet sie mit ihrem Rap zu einem abwechslungsreichen aber unverkennbaren Ganzen. Kein Fuß, keine Bein, kein Kopf die ruhig bei ihren Klängen bleiben.

Nach drei Alben, diversen Touren durch Lateinamerika und Europa steht Sara Hebe schon wieder in den Startlöchern für die nächste Europatournee, sobald die Umstände dies zulassen.

„Sara Hebe is an invitation to bounce, to jump, to raise the fists, to cumbia-shake hips and butts, to rock and to groove. You hear a lambada sample, you hear that catchy reggae tune, some melodic songs, many bouncing rap rhythms and last but not least you hear furious rhymes tearing along drum beats, keyboard and bass guitars.“  

(www.noboysbutrap.org)

Booking in Kooperation mit Propaganda pel Fet! für Spanien and Sonica Vibes für Frankreich und Italien.